Links zu Selbstorganisation und Produktivität 

Jessica Hische ist eine Typografin, die auf ihrer Website lesenswerte Gedanken aufschreibt zum Beispiel darüber, wie man Kreativitäts-Burnout vermeidetProduktivitätstipps im souveränen Umgang mit E-Mails und wie man als Freelancer seinen Arbeitstag strukturieren kann. Viele Anregungen zum Stöbern in der Kategorie Thinking Thoughts.

Außerdem gelesen in den vergangenen Tagen:

Business-Vordenker Tim Leberecht: „Innovativ ist nur, wer Zeit verschwendet“

Quiz: What’s Your Productivity Style? A Daily Planner Guide

A Simple To-Do List Hack For A Braver Life

3 Ways To Break The Seal Of Hesitation

What’s The Secret To Insane Productivity?

A Technique for Producing Ideas (eBook als PDF)

This, then, is the whole process or method by which ideas are produced:

First, the gathering of raw materials – both the materials of your immediate problem and the materials which from a constant enrichment of your store of general knowledge.

Second, the working over of these materials in your mind.

Third, the incubating stage, where you let something beside the conscious mind do the work of synthesis.

Fourth, the actual birth of the Idea – the „Eureka! I have it“ stage.

And fifth, the final shaping and development of this idea to practical usefulness.

Miss Wunderlist? Here Are 20 Really Good To-Do List Alternatives

Ich bin neulich schon von Wunderlist wieder zurück zu RemembertheMilk, welches ich schon vor vielen Jahren nutzte, als ich mich das erste mal mit Getting Things Done beschäftigte. Hab heute Todoist und AnyDo getestet. Bleibe aber wohl bei RTM. Bei Todoist gefällt mir die Möglichkeit für Unter-Unter-Aufgaben, das Design auch, jedoch die kostenlose Basisversion lässt viele Funktionen, die ich mir in meinem Workflow angewöhnt habe, nicht zu. AnyDo gefällt mir das UI auch sehr gut. An den minimalistischen Umgang mit Aufgaben könnte ich mich gewöhnen und meinen angestammten Workflow müsste ich nicht zu sehr anpassen, jedoch: Sync zwischen Desktop und Mobile App ist nicht zuverlässig/schnell. Das ist natürlich problematisch.

Welche Todo-Listen Apps nutzt ihr?

Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter

„Mit der Inszenierung eröffnete Christoph Marthaler im September die letzte Spielzeit an der Volksbühne unter der Intendanz von Frank Castorf, der im Sommer vom umstrittenen belgischen Museumsmann Chris Dercon abgelöst wird. In den Monaten vorher gab es viel Gezänk, ob Dercon der richtige Mann sei für diesen Job. Kritiker befürchten, er wolle die Volksbühne zur „Eventbude“ machen und die Bedeutung des festen Ensembles reduzieren. Natürlich klingt das alles nach, wenn Anna Viebrock einen patinierten Museumssaal auf die Bühne stellt, wenn die Darsteller luftpolsterfolienverpackt in großen Holzkisten auf die Bühne geschoben werden und wenn Irm Hermann, die mit Haltung und Handtäschchen in einer dieser Kisten sitzt, feststellt: „Ich hasse diese Wanderausstellungen.““

Quelle: Volksbühnen-Stück mit Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet – Kultur – Berliner Morgenpost

Das war vergangenen Sonntag ein schöner letzter Abend an der alten Volksbühne für mich, die mich in meiner Anfangzeit im Berlin der 1990er doch auch immer wieder sehr angezogen hat. Später dann die Kurzfilmfestival-Zeiten in der Volksbühne oder die eine oder andere Veranstaltung im Roten Salon. Ich bin gespannt was aus dem Haus wird.

Every Thing We Touch: A 24-Hour Inventory of Our Lives

„I’m an ethnographer who works in design, so I’ve spent most of my career traveling around the world looking at one specific subject at a time. For three months, I’d be totally occupied by TV remote controls or how people listen to music. Then I’d be thinking about how people consume mayonnaise, then deodorant, or banking. I would be traveling to different pockets of the world and just seeing a little portion of life; I’d interview someone and it would be exclusively about their banking services. One day I thought, “What if I looked at everything one person does in a day? What else would I learn? How can I see everything in context?” I wanted to look at life by people, instead of by topic. […] There was also a bit of nostalgia for the industrial design world. I’d noticed that my clients weren’t asking product questions anymore. Everyone seemed a little afraid to even say what they wanted to design. Clients who in 2003 or 2004 were saying “We need a strategy and information on user behavior to inform the design of a TV with a remote control,” were now asking me “What’s the future of entertainment?” Or my clients in the cosmetics industry would ask “What’s the future of beauty?” Obviously they’re doing the right thing by future proofing, but it seems like a big shift from knowing what you want to not being able to imagine everyday interactions with things. On top of that, so many products were being replaced by apps and becoming obsolete. So I asked myself: “Which ones are likely to disappear and which are likely to stay with us?“

Quelle: Dscout.com: The objects that define us – A People Nerds interview with Paula Zuccotti, author of „Every Thing We Touch“

Mehr zu dem Buchprojekt „Every Thing We Touch“ auf der Website von Paula Zuccotti.

 

Film: Schilf – Alles was denkbar ist existiert, 2012

Alles was denkbar ist existiert, muss aber nicht zwangsläufig interessant sein.

Wenn Filmemacher nichts zu erzählen haben, machen sie gern „Alles-ist-nicht-wie-es-scheint“-Filme mit Trauminszenierungen oder ähnlichen Bewusstseinszuständen. Hier mal der Traum/Bewusstlosigkeit mit dem Thema Parallelwelten und Zeitreise verbunden. Schnell durchschaubar, dass alles nur ein Traum ist, daher ärgerlich. Umso ärgerlicher, weil ich solche Filme trotzdem immer zu Ende sehen muss, um zu wissen, ob das vielleicht alles tatsächlich nur ein Traum ist? Ich finde dann immer, solche Filme nehmen ihren Zuschauer nicht ernst, sondern tricksen einen gezielt und mit einem billigen Kunstgriff aus: „Haha, alles nur eine Traumfantasterei… Ätschi.“

Via: Mein Letterboxd Diary; Watched June 17, 2017 at 11:08PM

Film: Moonlight, 2016

Moonlight. Oscar-Gewinner 2017

Oh ja. Der hat mir auch gut gefallen. Funktionierte auch auf Video. Der soziale Zusammenhalt bei rauer Härte, die Coolness und zaghafte Zuneigung, die Härte und die Verletzbarkeit. Dass alles so herrlich in Gegensätzen changiert und flimmert, ohne eine tatsächliche Zuschreibung oder Festlegung zu wollen, fand ich gut. Grauzonen erzählen mehr als Schwarz-Weiss-Schubladen.

Via: Mein Letterboxd Diary; Watched June 17, 2017 at 07:59PM