Cypher

USA/Kanada 2002 – Regie: Vincento Natali – Buch: Brian King – Darsteller: Jeremy Northam, Lucy Liu, Nigel Bennett, Timothy Webber, David Hewlett, Kari Matchett, u.a.
:::: Freitagnacht bei A. auf DVD gesehen

A. hatte sich den neuen Film vom Regisseur von „The Cube“ ausgeliehen auf DVD. Da ich den Film auf dem B.Film Festival neulich verpasst hatte, habe ich mich also kurzerhand bei ihm eingeladen.

„Cypher“ bedeutet eine Person ohne Wert. In der Mathematik steht es als numerisches Symbol für die Null. Die Hauptfigur – Morgan Sullivan – ist so eine Null ohne Identität. Er gerät zwischen die Fronten zweier Großkonzerne, die ihn als Industriespion gegeneinander ausspielen wollen. Begeistert nimmt er zunächst seine neue Identität ‚Jack Thursby‘ an, um nach und nach zu erkennen, dass er in einem Alptraum aus Persönlichkeitsspaltung und Identitätsverlust untergehen zu droht. Ein schöner „Nichts-ist-was-es-scheint“-Film. Vincenzo Natali schafft es auch wie in „The Cube“ zunächst eine starke Spannung aufzubauen. Was allerdings nicht ganz bis zum Ende durchgehalten wird. Da löst sich die aufgebaute Suspense in Wohlgefallen auf. Ansonsten aber sehr stylische, düstere Inszenierung. Hat insgesamt Spass gemacht, dafür dass ich an dem Abend sonst nichts zu tun wusste.

imdb | Offizielle Seite des Films

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