Findet Nemo

USA 2003 – Regie: Andrew Stanton, Lee Unkrich
:::: gestern in der Passage gesehen

Nachdem mir A. neulich die ganze Zeit begeistert vom Wasser in diesem Trickfilm erzählt hatte, lag das nun obenauf, sich das mal anzusehen. Die Liebste quitschte, als ich sagte, wir gehen jetzt in diesen Nemo Film. „Monster AG“ fand sie nämlich super. Das blöde bei so Familien-Trickfilmen ist ja, dass man immer irgendwie gerührt ist am Ende. Aber das Wasser! Die hohe Kunst am computeranimierten Film – so hat mir mal ein befreundeter Trickfilmstudent erzählt – sei es, realistisches Wasser darzustellen. A. hat natürlich wieder übertrieben, als er vom Wasser schwärmte – natürlich sieht´s noch aus, wie aus dem Computer, aber man merkt es halt nicht so. Das Unterfangen, so etwas wie Fotorealismus im Animationsfilm einzubauen, habe ich aber noch nicht wirklich verstanden, was daran eigetlich so wichtig ist. Scheint mir immer ein bischen zu sehr ins Spektakel des technisch Machbaren abzugleiten. Was bei Pixar-Filmen ja zum Glück auch mit Plot, Charakteren und Witz unterfütter wird.

Danach haben wir uns noch „Monsters Inc.“ aus der Videothek geholt. Fand ich besser, vom Humor her und von der filmischen Welt auch…

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