versöhnt mit den Dingen, fast

Das war mal wieder nötig! Seit langem wieder schön in den Blogs gewesen. Da sind doch viel mehr nette Menschen, als man so denkt. Gestern fand ich ja, das dieses Hobby nix ist. Langweilig, öd. Was kümmern mich die Gedanken anderer Leute? In der U-Bahn kucken die auch immer so grummelig. Ich dann auch, zur Tarnung. Ich, mit meinen klugen Augen und der aschgrauen Haut. Die Liebste sollen ja vier verschiedene Menschen letztes Wochenende auf ihrem Fest gefragt haben, wieviel ich denn rauche. Das würde sich an meiner Haut zeigen. E. hat sich das Rauchen abgewöhnt seit 3 Wochen, dafür hat sie das Trinken wieder angefangen. Und irgendwer schnorrt immer. K. z.B., „ich rauch nur, wenn ich trinke…“ Das zu sagen geht so langsam in die Richtung wie, „Malorca hat ja auch sehr schöne Ecken“. Jaja, will noch einer ein Bier vom Balkon?

Aus Karlsruhe ganz viele Kurzmitteilungen heute abend. Da saß einer beim Bier und redete mit sich selbst. Böses Berlinheimweh scheinbar gerade da. Alles Projektion. Berlin ist gar nicht so toll. Ich muss da mal gegen diesen Mythos angehen. Es ist doch immer dasselbe: Ich mach gerade meine Magisterarbeit, ich muss mich erstmal orientieren, ich find keinen Job, ich mach jetzt ein Praktikum. Und dann fragt doch immer wieder eine Gruppe italinischer junger Menschen Montagnachts, ob man an der hinterletzten Ecke der Stadt nicht noch eine gute Bar kennen würde mit vielen Leuten. Ich schick die dann immer zum Zoo, oder nach Steglitz. Oben in diesem etwas ranzigen Intercity Restaurant am Zoologischen Garten hab ich mal was erlebt, ich kann euch sagen…

Wie dem auch sei, es ist einerlei. Aber ich habe Pläne für morgen. Vielleicht zum Frisör, denn das macht jünger, und mal wieder irgendwie den Kühlschrank so richtig voll machen würde es hier auch ein bischen netter machen.

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: