Weihnachtsstress

Gestern ist mir eine Karte aus meinem Notizblock gefallen. So eine billige Weihnachtskarte: Impressionistische Winterlandschaft in den Bergen. Auf der Rückseite in meiner Schrift die Planung und Ideensammlung der Weihnachtsgeschenke an meine Lieben vom letzten Jahr. Schnaps, Literatur, Kalender, Homepage, Akku-Schrauber, CDs, USB-Stick, Job, Wolldecke, Beleuchtung, ordentliches Kochbuch, Drucker, Blumentöpfe, Kinderbuch, nochmal Literatur („Guter Roman, irgendwas mit starker Frauenfigur und/oder Judentum“). In der etwas genervten Situation da auf dem Treffen sehr beruhigend zu denken, dass zumindest dieser Stress erstmal abgearbeitet ist! Es sind diese kleinen Dinge, die ich mehr beachten muss. Etwa auch durch diese Stadt zu laufen, gerade nicht mehr genau zu wissen, was hier eigentlich so reizvoll dran sein soll, und dann zu lesen: „Happy Hour: Jeden Freitag von 12-13 Uhr 20 Prozent Rabatt auf jedes TV-Gerät“. Krise macht erfinderisch.

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