Karriere mit links

(From the Hip) – USA 1987 – Regie: Bob Clark – Buch: David E. Kelly und Bob Clark, mit: Judd Nelson, Elizabeth Perkins, John Hurt, Darren McGavin, Dan Monahan, u.a.
:::: gesehen am 29.5.2004 auf VOX

Eigentlich war ich ja schon nach „Wunder mit Handicap“ frustig genug, dann kam aber gleich danach noch dieser Film, wo ich bei dem Titel dachte, „na kann ja nicht schaden“. Zumal dann auch noch die Ankündigung, „von den Machern von Alley McBeal“ verheissungsvoll kling…

Gerichtsfilmkomödien haben ja was, wenn da so schön das Rechtssystem aufs Korn genommen wird: Robin Weathers ist frisch gebackener Anwalt und will so schnell wie möglich die Erfolgsleiter erklimmen. In der renommierten Kanzlei, deren Mitarbeiter er soeben geworden ist, wird ihm die Arbeit nicht leicht gemacht. Aber mit List und noch mehr Witz schreckt er auch vor ausgefallenen Ideen nicht zurück und bekommt seinen ersten Fall. – ein eher unwichtiger Fall, den er jedoch mit allen Raffinessen zu einem ordentlichen Spektakel aufbauscht und daraus als Sieger hervorgeht. Seine Kanzleisenioren sind davon keineswegs erbaut, sie möchten ihn gerne loswerden. Also setzen sie ihn auf einen hoffnungslosen Mordfall an: Der selbstherrliche Uniprofessor Benoit soll ein Callgirl ermordet haben. Alle Fakten sprechen gegen ihn, doch Robin soll nun das Beste aus der Situation machen. Mit viel Eifer stürzt er sich in die Arbeit – bis er plötzlich vor einem gewaltigen Problem steht: Er hält Benoit selbst für den Mörder. Robin steckt im Zwiespalt der Gefühle und führt eine höchst ungewöhnliche Entscheidung herbei. Fängt eigentlich ganz lustig an und stolpert dann so ein bißchen vor sich hin.

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