Manche mögen’s heiß / Die nackten Tatsachen

(Some Like it Hot) – USA 1959 – Regie: Billy Wilder – mit: Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon, Joe E. Brown, Nehemiah Persoff, Billy Gray, Joan Shawlee, George E. Stone, Dave Barry, George Raft, Pat O’Brien
:::: gesehen am 28.5.2004 auf ARD

Die Zitty schrieb in ihrem Fernsehprogramm vom Freitag: Zwei Filme mit Tony Curtis zeigt die ARD heute Abend ohne ersichtlichen Grund. Ich weiss warum: Weil seit Freitag die Chance, dass die Enkelin von Tony Curtis in den nächsten Wochen bei mir am Küchentisch sitzen wird um ein Vielfaches gestiegen ist. Und dann werde ich mir nichts anmerken lassen und fragen, ob sie Milch in ihren Kaffee mag, werde ein cooles Mixtape einlegen, irgendwas über die EM reden und so tun, als wüsste ich nicht, wer Tony Curtis ist. Aber das nur am Rande. Zur Vorbereitung also mal wieder „Some like it hot“ gesehen. Der Film wird immer lustiger, je älter man wird. Wieder viel gefreut am Gender- und Role-Switch und dem guten Timing.

DIE NACKTEN TATSACHEN

(Don’t Make Waves) – USA 1966 – Regie: Alexander Mackendrick – mit: Tony Curtis, Claudia Cardinale, Sharon Tate, Robert Webber, Ann Elder, Edgar Bergen, ua.a

Nach „Some like it hot“ kam noch dieser weniger bekannte Film mit Tony Curtis in der Hauptrolle eines jungen Amerikaners, der durch die Leichtfertigkeit eines Starlets seine gesamte Habe verliert. Das Schicksal meint es jedoch gut mit ihm und er kommt zu unerwarteten Reichtum. Das Leben in Malibu treibt zwischen Surfern, Bodybildern und Strandvillen seltsame Blüten. Wie gewonnen so zerronnen verliert er jedoch am Ende Haus und Rolles Royes durch einen Erdrutsch – nur die Liebe bleibt. Sollte wohl eine Satire auf den American Way of Life sein, bleibt aber ein bißchen klamottenhaft mit langen Studien einiger Bikinischönheiten.

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