Wunder mit Handicap

(Miracle on the 17th Green) – USA 1999 – Regie: Michael Switzer – mit: Robert Urich, Meredith Baxter, Ernie Hudson, Donnelly Rhodes, u.a.
::::gesehen am 29.5.2004 auf VOX

Pünktlich zur Weihnachtszeit, kurz nach seinem 50. Geburtstag und eine Woche vor seinem 20. Hochzeitstag, stürzt Hobbygolfer Mitch McKinley in eine tiefe Krise. Ohne Zweifel liebt er seine Frau Susan und die beiden Kinder Megan und Toby, aber irgendetwas fehlt in seinem Leben. „Ich brauche ein Wunder“ stellt Mitch resigniert fest. Aber zunächst kommt es noch schlimmer: Nach 22 Berufsjahren in einer Werbeagentur wird er fristlos entlassen. Vergeblich bemüht Mitch sich um einen neuen Job. Trotzdem scheint sich Tobys sehnlichster Wunsch – dass sein Vater wieder glücklich sein möge – zu erfüllen. Wie durch ein Wunder steht am Weihnachtsmorgen der alte Golfschläger von Mitchs Vater unter dem geschmückten Baum. Zunächst wirft Mitch ihn achtlos weg, wie damals als Teenager. Als Kind war er ein aussergewöhnliches Golftalent, doch 16-jährig brach er mit seinem Vater und dem Sport. Kaum steht er jetzt einmal mit dem alten Schläger auf dem Golfplatz, ist die Leidenschaft wieder da. Jeder Schlag sitzt, und Mitch hat wieder einen Traum: Könnte er es als professioneller Golfspieler schaffen? Susan ist alles andere als begeistert. Um sich für die Seniorenmeisterschaften zu qualifizieren, wäre Mitch drei Wochen fort, hinzu kommt die schlechte finanzielle Lage der McKinleys. Trotzdem lässt sie sich überreden – und ist fassungslos, als Mitch sich tatsächlich qualifiziert und für zwölf Monate auf Tour geht. Wütend stürzt Susan sich in die Arbeit und repariert eigenhändig das Dach des Kinderhorts, den sie seit Jahren leitet. Zwangsläufig entfremden sich die Eheleute. Susan gewöhnt sich allmählich an das Alleinsein und hält mit grenzenlosem Einsatz die von der Schliessung bedrohte Schule am Leben. Mitch kommt ab und zu nach Hause, aber keiner bringt wirkliches Interesse für das Leben des anderen auf. Mitch steigt in der Profiliga auf und steht vor einem grossen Sieg, als ihm klar wird, wie sehr er seine Familie vermisst, die ohne ihn offenbar viel besser zurecht kommt. Prompt lassen seine Leistungen auf dem Golfplatz nach. (Quelle: VOX)

Ich brauche auch ein Wunder gerade! Ich weiss echt nicht, warum ich mir den Film angesehen habe. Wegen dem Golfsport, ja klar. Die Absage ist mit der Post gekommen (was ja schon klar war) und auch sonst hänge ich hier etwas grüblerisch rum. Und wenn das so ist, schaue ich mir jeden Mist an. Dieses Ding – der Arbeitslose und die Familie – schlimm, schlimm wenn man Filme immer so auf sich bezieht.

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