Film: The Black Stallion

:::: gesehen am 27.12.04 auf arte

(Der schwarze Hengst) USA 1979 – Regie: Carroll Ballard – Produzent: Francis Ford Coppola – mit: Kelly Reno, Mickey Roony, Teri Garr, Clarence Muse, Hoyt Axton

Mit der Liebsten zum muckeligen Ausklang von Weihnachten und zum sanftem Back to Reality den Pferde-Themenabend auf Video gesehen, der mit diesem Pferdefilm-Klassiker begann.

Der zwölfjährige Alec reist mit seinem Vater auf einem Überseedampfer. Bei seinen Streifzügen durch das Schiff entdeckt Alec einen schwarzen Araberhengst, der in einer der Kabinen versteckt gehalten wird. Er fühlt sich von dem wilden und aufbrausenden Tier magisch angezogen. Als ein Feuer an Bord ausbricht und das Schiff zu sinken beginnt, versucht der Junge das Pferd loszubinden. Beim Kampf mit dessen Betreuer wird Alec ins Meer geschleudert. Doch der schwarze Hengst rettet ihm das Leben. Mit einem Rettungsschiff gelangen die beiden in die USA, wo Alec den früheren Jockey und Pferdetrainer Henry Dailey kennen lernt. Dessen erfahrener Blick bemerkt sofort das Potenzial der Gemeinschaft zwischen Alec und seinem Pferd, zwischen dem hoch entwickelten Instinkt des Hengstes und der unerschütterlichen Hingabe des Jungen. Gemeinsam beginnen sie mit dem Training für das Jahrhundertrennen der weltbesten Vollblüter. (Quelle: arte)

Wirklich großartige Bilder von Pferd und Junge am Strand einer einsamen Insel im ersten Teil des Films. Als sie dann aber gerettet werden schlägt das Narrativ zurück und spuhlt eine angenehm unaufgeregte Story ab. Ich wurde vorgewarnt, dass würde sehr kitschig werden. Ganz so schlimm melodramatisch wars dann aber nicht, mehr ein Männermelodram. Nur visuell nicht mehr so inspirierend. Am Ende Aufnahmen und Montagesequenzen auf der Rennbahn, die auch lohnen.

Produzent dieser nicht ganz durchschnittlichen Familienunterhaltung war Francis Ford Coppola. Der Schauspieler Mickey Roony erhielt für „Der schwarze Hengst“ eine Oscar-Nominierung. Was der Liebsten unbekannt sein wird: Das Sequal „The Black Stallion Returns“ (1983) und ein IMAX Prequal „The Young Black Stallion“ (2003).

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