Film: Ghost in the Shell

:::: gesehen am 19.1.05 auf arte

Animation, Japan 1995 Regie: Mamoru Oshii; Buch: Kazunori Itô;

Eigentlich war ich fest überzeugt diesen Klassiker des Genres schon mal gesehen zu haben. An die Altstadt und den Roboter-Panzer konnte ich mich noch erinnern, aber sonst? Muss wohl in einer Berlinale-Spätvorführung gewesen sein und ich hatte die Hälfte drüber geschlafen. Gestern Nacht nicht, fasziniert eingetaucht in diesen Manga-Anime Cyberspace. Technik-Philosophien modern in den 90iger – zwar noch aktuell, aber wirken auch schon irgendwie nicht mehr ganz frisch. Architektonische Momente von Blade Runner. Wär auch gut brauchbar für ein Proseminar Gendertheorie.

In einem vom Internet regierten Japan der nahen Zukunft quält sich Major Motoko Kusunagi, ein ultraperfekter weiblicher Cyborg, mit Fragen nach dem eigenen Sein und Handeln. Sie ist wider Willen Mitglied einer skrupellosen Cyber-Polizei, die mit nahezu unbegrenzten Befugnissen für den Kampf gegen die Computerkriminalität ausgestattet ist. Als ihre Einheit auf die Spur des „Puppet Masters“, eines geheimnisumwobenen, berüchtigten Hackers stößt, dessen Identität bisher nicht aufgedeckt werden konnte, setzt sich die junge Frau in den Kopf, in dessen Körper einzudringen. Sie möchte dessen Ghost (eine Art undefinierbares, seelenähnliches Ich) analysieren und so Antworten auf ihre eigenen existenziellen Fragen finden. (mehr zu diesem und anderen Manga-Animes bei arte-tv)

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