[Berlinale] Film: The Dying Paul

USA 2005 – Regie: Craig Lucas – mit: Peter Sarsgaard, Campbell Scott, Patricia Clarkson / läuft im Panorama

Mein dritter und erster Film dieses Jahr, den ich äusserst mitreissend fand. Ein Film-Noir um einen Drehbuchautor in Hollywood, der in eine verhängnisvolle Beziehungskiste mit seinem Filmproduzenten und dessen Gattin tappt. Von der Dramaturgie klassisches Film-Noir Genre, vom Setting nicht immer ganz so low-key. Der Freund des homosexuellen Autors ist gestorben und darüber handelt das Drehbuch. Der Produzent möchte, dass das Buch zu einer heterosexuellen Geschichte umgeschreiben wird. Trotz Bedenken willigt der Autor ein. In einem Chatraum begegnet ihm bald sein verstorbener Freund (es stellt sich für den Zuschauer schnell raus, dass es die Frau des Produzenten ist, die sich Informationen über die Beziehung verschafft hat). Darüber hinaus fängt der Autor eine Affäre mit dem verheirateten Filmproduzenten an. Zwischen Chat und Realer-Affäre entwickelt sich zwischen den Dreien ein psychologisches Spannungsfeld, dass den Film zu einen packenden Thriller macht. Nicht nru die Handlung, auch die Visualität des Films macht Spass: die ausgezirkelten, sonnigen Bilder eines Traum-Hollywoods und die Ikonizität von Alltagsgegenständen vs. alptraumhaft aufblitzende Innenwelten.

|Berlinale Programm zum Film

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