[Berlinale] Film: Sekai no owari

:::: gesehen am 14.2.05

Japan 2004 – Regie: Kazama Shiori – mit: Nakamura Mami, Shibukawa Kiyohiko, Nakatsuka Keishi, Tanabe Seiichi / Forum

Twenty-Somethings in Tokyo, die ihr Liebesleben nicht auf die Reihe kriegen, weil sie sich einfach zu passiv durchs Leben strudeln lassen. Klingt jetzt etwas hart, obwohl es eigentlich ein sympathischer Film ist. Irgendwie gehen mir diese japanischen Jugendfiguren in den letzen Jahren immer mehr auf den Keks. Sind über 20, stehen mehr oder weniger auf eigenen Beinen, aber ein Gebaren wie Kinder (wollen nicht erwachsen werden…). Oder stört mich da nur an mich selber was? Wahrscheinlich. Das sind eigentlich immer ganz liebe, sehnsüchtige Filme – mit diesen Twens auf dem langgezogenen Weg zum langweiligen Erwachsensein – verzweifeltes Klammern an einem verlorenen Jugendtraum und perspektivlosen Zukunft… Auch ein bißchen diese Murakami-Atmosphäre. Ich muss unbedingt mal nach Japan, da ist immer so viel Anteil in diesen Filmen, den ich kulturell nicht voll kapiere. Das hab ich beim letzen Film der Regisseurin vor einigen Jahren auch schon gedacht, glaube ich.

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