[Berlinale] Film: Violent Days

:::: gesehen am 18.2.2005

Frankreich 2004 – Regie: Lucile Chaufour – mit: Frédéric Beltran, Franck Musard, François Mayet, Serena Lunn / Forum

Voyage Rock’n’Roll de Paris à Le Havre, so der einizige Kommentar der Regisseurin zu ihrem ersten Langspielfilm. Dokumentarische Beobachtungen eines Rockabilly-Konzerts in Le Havre und Spielfilmszenen verbinden sich zu eine stilisierten Porträt der Fanszene. Interessanter Effekt an dem Film: Es ist heute, sieht aber aus wie Nouvelle Vague. Indem die Spielszenen bewusst á la „Ausser Atem“ inszeniert sind koppelt sich das heutige Dokumentarische mit einer Retroästhetik der 60er. Aber der Effekt trägt nicht den gesamten Film, war zwar nett anzusehen, wär aber mit einem dreiminütigem Musikvideo auch okay gewesen. Das Beste an dem Film war die Titelsequenz. Statt der Schauspieler kommen alle Musik-Credits als erstes. Als ich in den Film ging, dachte ich noch, „ein Film über französische Rockabilly-Fans – in schwarzweiss? Soweit ist’s schon mit uns gekommen?“

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