Film: Freeze Frame

:::: gesehen am 22.4.2005 im acud im Rahmen von britspotting

Irland 2004- Regie: Director: John Simpson – mit: Lee Evans, Sean McGinley, Ian McNeice, Colin Salmon, Rachael Stirling

Ein düsterer Film, sehr sehr noirisch: Sean Veil stand unter dem Verdacht Täter eines schrecklichen Massakers zu sein, wurde aber freigesprochen. In seiner Angst und Paranoia erneut Opfer eines solchen Verdachts zu werden, filmt er sich 24 Stunden rund um die Uhr, um sich ein felsenfestes Alibi zu schaffen, sollte ihn doch noch einmal jemand eines Verbrechens beschuldigen. Doch als ein neuer Mord passiert, sind genau die Tapes, die seine Unschuld hätten beweisen können, auf mysteriöse Weise verschwunden. Untergetaucht und vor Allen auf der Flucht muss er diese fehlenden Stunden rekonstruieren um seine Unschuld zu beweisen. Lee Evans (Funny Bones, Plots with a View) beweist in John Simpsons beeindruckenden Debüt dass sein Talent sich nicht nur auf Komödien beschränkt. (britspotting)

Gruselig wars und sehr lowkey. Was aber nicht nur an der Mis-en-scene lag, sondern an der Glühbirne des Projektors. Das hat dem Film aber nicht unbedingt schlecht getan, sondern hat die Orientierungslosigkeit des Verbrechens noch verstärkt. Aber irgendwie auch Überinszeinert. so künstlich auf skurril gemacht. Gerade diese Wohnhöle der Hauptfigur.

In der nächsten Vorführung war die Birne dann kaputt.

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