Film: Route 66 – ein amerikanischer AlbTraum

:::: gesehen am 28.6.2006 auf’m ibook

Endlich hab ich ihn mal auch gesehen, in ganzer 1:45 Länge – den ersten deutschen Open Source Film mit Vertrieb übers Internet.

Darum gehts:
Drei naive Jungs träumen von Hollywood. Dabei setzen sie auf die amerikanischsten Werte, die ihnen einfallen: ein unsinnig monströses Auto, voll gestopft mit Fast Food, Ölflaschen und Kameratechnik, auf dem Weg nach Kalifornien via Route 66. Auf der Suche nach den amerikanischen Klischees kommt es zu ungeplanten Zwischenfällen. (VEB Leipzig)

Wenn man böse sein will, könnte man sich darauf versteifen, zu behaupten, der Film sei eigentlich nur ein besseres Urlaubsvideo mit zwischendrin Musikclip-Sequenzen nach dem Motto, „toll was man alles mit dem Rechner so zaubern kann“. Ich will aber nicht böse sein, auch wenn der Film nach meinem Geschmack ein paar Längen hat, es gibt deutlich schlechteres und die 105 Minuten tragen sich insgesamt. Aber das ist das auch gleichzeitig das interessante an dem Film: Der Film steht unter CC-Lizenz und ich dürfte das Material unter bestimmten Bedingungen frei verwenden und z.B. meine eigene Fassung nach meinem Geschmack zusammenschneiden.

Aber das kennt man ja alles schon, is ja alter Hut. Warum dann erst jetzte gesehen? Gestern kam im OKB die Aufzeichung des MediaShowcases von achtung berlin, wo VEB Leipzig über Internetvertrieb von Independent-Filmen geredet und das Projekt vorgestellt hatte. Den Film gibt es hier so: http://www.route66-der-film.de

Danach hab ich mir dann auch endlich mal Second Life angeschaut und mein Avatar hat schon einen Freund gefunden. Könnte ich abhängig von werden. Dann im Herbst.

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