Bürohitze ist nichts gegen Filmvorführkabinenhitze

Ich schwitze selten so sehr, dass es mir in Strömen runterläuft. Gestern auf Kinoarbeite aber schon.

Die Geschäftsführung des Kinos hat sich entschlossen, jetzt über die Sommermonate, den Betrieb doch nur mit einem Filmvorführer zu fahren. Da wo es geht. Das bedeutet mehr Stress, aber man hat auch ein bißchen die Lufthohheit als alleiniger Filmvorführer. Eine Art Macht über das Licht und alles, was im Kino Strom verbraucht. Da sitzt man dann oben auf der Brücke und steuert den cineastischen Ozean immer schön knapp an den Eisbergen vorbei. Ein regelrechter Slalom.

Gestern die Sonntagsschicht auch alleine gemacht. 5 der Filme, die am Sonntag laufen sollten, waren vom Kollegen am Samstag nicht mehr geschafft worden, vorzubereiten. Nicht nur das: es wurde am Samstag sogar ein Film für Sonntag entkoppelt und in die Transportkiste verpackt, sicher aus guter Absicht – nur total blöd für mich. Da klöppelt man dann ganz schnell schnell die Filme zusammen und hofft, dass einem in der Eile keine Panne passiert. Gut, ein Filmriss, lag aber am alten Kopienmaterial.

Heute wieder alleine im Kino. Und das bei der Hitze. Es gibt zwar Belüftung, aber kein Klima. D.H. die heiße Außenluft wird schön ins Kino gepumpt, um die heiße Luft der Projektoren abzusaugen.

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