Weiterbildung: Mobile Computing – Teil 3

Es fühlte sich heute in meiner Weiterbildung ein bisschen so an, wie damals, 1987 bei Herrn Grothe in der Computer AG. Das Staunen war groß. Der Kurs gerät immer mehr zu einer Weiterbildung in Macs und OSX statt zum Thema „Mobile Computing“. Nun gut, dazu aber gleich mehr. Bin müde, will eigentlich noch einen Film sehen, daher nur mal schnell zusammengefasst:

Hörsaal FHTW Berlin//Theoretische Einführung ins Thema „Plattformunabhängige Systeme – XML (1)“ // Was ist Information? Was sind Daten? Wo ist der Schalter, um das Saallicht zu dimmen? // Einführung in Geschichte der Zeichencodierung // ASCII, ISO-Norm 8859, Unicode // „Unicode heisst, wir machen alle glücklich“ // kennt man ja eigentlich, trotzdem mal reingeschaut in so eine 7-bit, 8-bit, 16-bit Codierung und dem Ding mit UTF-8 und UTF-16 // Die Dampfmaschine… // Was ist ein Hypertext? // Markup-Sprachen // Betretenes Schweigen im Publikum bei der Frage des Dozenten, „hat jemand schon mal was mit LaTeX zu tun gehabt?“ // Markup-Sprache hat Ursprung aus Formatierungs- oder Korrekturanweisungen in Redaktionen oder Verlagen // Endlich angekommen bei der Folie zu Xml // muss einer ja einem auch mal sagen: „eXtendet Markup Language“ // cool weil: standarisierte Beschreibungssprache, Standard für Austausch im Web, kann von Maschinen interpretiert und von Menschen verstanden werden // Acronym SPEED // Der coolste Grund für den Erfolg von XML: Trennung von Struktur, Inhalt und Darstellung // XML-Syntax, naja halt Baumstruktur, Eltern-Kind-Beziehungen // DTD definiert Inhalte und Attribute von Elementen in XML-Klassen //

XMLÜberleitung in die Pause / Wechsel des Kurses ins Computerlabor, Dozent: „Ich bin zwar alles andere, als ein Mac-Fan, aber wir gehen trotzdem ins Mac-Labor, weil es da einfach angenehmer ist“ // Denk ich mir meinen Teil, dass Inhalt und Form sehr wohl zusammen gehen… Ja, dann also Mac-Labor. Ich krieg das WLAN bei mir am iBook ans Laufen, Mitstreiter mit PC-Notebooks haben da so ihre Probleme. Ich bekomme von der Stud. Hilfsfkraft kein Workstation-Login nicht, weil ich angeblich in falscher PLZ wohne. Bin aber nicht der Einzige aus Berlin Süd-West. Merkwürdig. Stelle mich stur, tu mich mit Hugo zusammen, der hat einen Login. Bis wir alle überhaupt im Internet sind vergeht eine gewissen Zeit, dann auf der Lernplattform die nächsten Orientierungsschwierigkeiten. Wir klicken durch die eLearning Sache, Hugos e-Learning-Login geht nicht, nehmen wir meins. Finden dann irgendwo in der letzten Ecke eine Aufgabe, laden jEdit und zusätzliche Plugins runter (es gibt auch den oXygen XML Editor and XSLT Debugger, ist offenbar aber nicht kostenlos). Und dann – Hurra! – schreiben wir unsere erste XML Datei mit zugehöriger DTD-Datei. Nur Hugo und ich kennen uns mit XML noch gar nicht aus. Also, wo Sternchen und Plus hingehören und warum. Dafür fällt es mir leicht, Hugo am Mac zu erklären, wie man Dateien öffnet und abspeichert, das der Internet Explorer des Macs das Programm mit dem Kompass ist und wie man Dateien vom Schreibtisch auf Hugos USB-Stick verschiebt. Haben wir alle wieder was gelernt, aber nichts so richtig verstanden. Trotzdem spannend, lern ich doch mal bissle was Hintergrund über den Kram mit dem Internet, mit dem man ja so als Blogger auch immer zu tun hat. Z.B. ja auch da dieser organgene Button oben links, der Sinn und Nutzen dieses Buttons wäre ja quasi ohne XML nicht auszudenken. Plattformunabhägiger Austausch von Informationsdaten, au weia! Das haben wir uns 1987 noch gar nicht träumen lassen…

>>> Hier geht’s zu Teil 1 & 2 – Mobile Computing

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