Film: All the Boys Love Mandy Lane

:::: vorgestern gesehen

USA 2006 – Regie: Jonathan Levines – mit: Amber Heard, Anson Mount, Whitney Able, Michael Welch, Edwin Hodge, Aaron Himelstein, Luke Grimes

Sexy Highschool-Teens verbringen ein Wochenende auf dem Land, saufen, kiffen, koksen und werden nacheinander abgemurkst. Dreh- und Angelpunkt der recht überschaubaren Handlung ist die geheimnisvolle wie jungfräuliche Mandy Lane, die – ich verrate nicht zu viel – von allen Kerlen begehrt wird.

Eigentlich kann man an der Zeitspanne zwischen Produktionsjahr (2006) und deutschem Kinostart schon ganz gut erkennen, wie gut der Kinoverleih selbst den Film einschätzt: Man war sich wahrscheinlich unsicher, ob der Einschlagskraft des Films. Auf dem FantasyFilmfest 2007 getestet, dann Starttermin vom Frühjahr 2008 ins jetzige Sommerloch verlegt – da stimmt dann meist irgendwas mit dem Film nicht ganz. Dabei sei „All the Boys Love Mandy Lane“ gar nicht so schlecht, wie man bei SPON lesen konnte. Nun, ich hab mich amüsiert an den Rückgriffen auf die Klassiker des Genres, auch wenn ich aus dem Alter raus bin, in dem ich mich für Teen-Torture-Porn interessiere. Da soll es wohl in letzter Zeit eine Recycle-Welle an solchen Filmen wieder gegeben haben, die vollkommen an mir vorbei geschwappt ist. Aber sonst war nicht wirklich viel unerwartet Aufregendes. Das Ende des Films war nicht annähernd so überraschend, wie ich vorab in irgendwelchen Blogs las. Da war dann wohl meine Erwartungshaltung zu hoch. Aber okay, Blogger lassen sich halt manchmal schneller begeistern, als es der Meinungsfreiheit gut tut. Ich schweife ab, das kommt von Diskussionen mit den Offlinefreunden. Egal. Immerhin hat der Film ein Ende. Und das ist nicht in den ersten 20 Minuten schon allzu vorhersehbar.

PS: Wann lernen die vom Film eigentlich, dass Filmmarketing mit schlechten und langsam ladenden Flash-Seiten Mist und sowas von 1999 ist?

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