Film: Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf

USA 2008 – Regie: Andrew Stanton

Ja, süß. Handlung recht vorhersehbar. Fehler: nicht auf großer Leinwand gesehen. Zwei Dinge, die mir durch den Film mir gedanklich aufhebenswert erscheinen:

1. menschliche Darstellung in Computeranimationen: Ich finde es interessant, welche visuellen Lösungen gefunden werden, um Menschen in CGI-Filmen darzustellen. Die vormalige Gangart des Fotorealsimus in der Darstellung von Menschen wird nicht mehr verfolgt. Ich kann mich irren, aber seit „Final Fantasy“ oder dem ver-cgi-ten Tom Hanks in „Polarexpress“ wird nicht mehr versucht, ein perfektes, realitätstreues Abbild von Menschen am Computer zu entwickeln. Stattdessen wird der Mensch karrikiert, während Landschaft, Umwelt, Gegenstände und evtl. Pflanzen weiterhin Thema des Computerrealismus bleiben. Ist jetzt hier bei „Wall-E“ nicht ganz zutreffend, weil alles in einer Zeichentickwelt angesiedelt ist. Trotzem aufgefallen.

2. distopische Zukunftsentwürfe: Find ich ja immer toll im SciFi und die zukünftige Welt, die in „Wall-E“ beschworen wird hat trotz sweetness des Hauptdarstellers doch einen herrlich grausigen Beigeschmack. Dickliche, menschliche Maden, die nur noch auf Bildschirme starren und Instant-Nahrung aus Bechern schlürfen – bisschen wie auf der Games Convention.

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