Wer twittern kann, kann auch ausschlafen

(Tweet von @rudelbildung)

So schaut’s nämlich tatsächlich aus. Ich hab irgendwo auf dem Weg mal wieder mein Twitter-Mojo verbummelt. Seit zwei Wochen bin ich in der glücklichen Lage, festangestellt und hauptberuflich mich mit Social Media auseinander zu setzen. Promt hat sich natürlich mein Social Media Verhalten verändert. Dass, was man als Freelancer während der Arbeit auch immer irgendwie noch als „Recherche und Information“ verbucht oder sozial argumentiert als „virtuelle Bürogemeinschaft“, beurteilt man an einem Corporate-Rechner in einem größeren Büroraum und unter Zeitdruck gleich ganz anders. Dabei wurde mir sogar aus beruflichen Gründen ein Twitterclient installiert, ich werde neben Powerpoint und Meetings unter anderem auch beruflich bloggen, facebooken und twittern. Ebenso gehört zum Job dazu, immer informiert zu sein über die neuesten Studien, Trends und Veränderungen im Social Web. Trotzdem, es verändert sich spürbar. Es ist vermutlich nur eine kleine Umgewöhnung meines Workflows. Ich bin gespannt, wie sich diese Synthese aus Passion und Profession für mich weiter entwickeln wird. Die Möglichkeit der Trennung von persönlichem und beruflichem Twitter-Account habe ich überdacht, mich aber momentan noch dagegen entschieden.

Wahrscheinlich ist das alles gar nicht so wichtig, solange man souverän bleibt. Wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrung mit dieser Grätsche zwischen beruflicher und privater Netzidentität gemacht?

13 Kommentare

  1. Pingback: Markus Trapp

  2. Oh ja, ich kenne das nur zu gut. Eine Trennung von beruflichem und privatem Twittern kommt für mich aber nicht in Frage. Mich gibt’s nur als Gesamtpaket. Ich weiß, dass ich damit meinen privaten und meinen beruflichen Followern viel zumute, aber ich kann das für mich nicht trennen. Weil beide Bereiche viel zu sehr ineinander übergehen bzw. ich keine Lust habe (und es in meinem konkreten Fall sehr ineffektiv wäre), diese zu trennen. Ich habe auch des öfteren die Erfahrung gemacht, dass Follower, die eigentlich eher an meinen privaten Meldungen interessiert sind, plötzlich etwas aus meinem Job spannend fanden und umgekehrt.

  3. Oh ja, ich kenne das nur zu gut. Eine Trennung von beruflichem und privatem Twittern kommt für mich aber nicht in Frage. Mich gibt’s nur als Gesamtpaket. Ich weiß, dass ich damit meinen privaten und meinen beruflichen Followern viel zumute, aber ich kann das für mich nicht trennen. Weil beide Bereiche viel zu sehr ineinander übergehen bzw. ich keine Lust habe (und es in meinem konkreten Fall sehr ineffektiv wäre), diese zu trennen. Ich habe auch des öfteren die Erfahrung gemacht, dass Follower, die eigentlich eher an meinen privaten Meldungen interessiert sind, plötzlich etwas aus meinem Job spannend fanden und umgekehrt.

  4. Pingback: Markus Trapp

  5. Pingback: tradem

%d Bloggern gefällt das: