Film: Mean Girls

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Mean Girls, USA 2004, Regie: Mark Stephen Waters. Gesehen am 17.7.2010 Nachts auf dem Balkon auf das Gewitter wartend.

Robuste Highschool-Komödie um die 16-jährige Cady, die bislang von ihren Eltern, welche Zoologen in Afrika waren, Hausunterricht bekommen hatte und nun das erste mal auf eine öffentliche Schule in den USA gehen soll. Als erstes freundet das Mädchen sich mit zwei Außenseitern an. Bald ist die Clique der beliebtesten Mädchen auf der Schule interessiert an dem Neuzugang. Nach anfänglicher Skepsis über die absurden Rituale der Mädchenclique wird Cady aber immer mehr eine von ihnen. Es folgt Teenagerliebe, schlimme Intrigen und Stutenbissigkeit, bis schließlich die ganze Highschool in Aufruhr ist. Klärt sich dann aber alles in Wohlgefallen und jugendfreies Geknutsche auf.

Der Film war auf meinem Zettel, weil Lizzy Caplan in der Nebenrolle einer Außenseiterin mitspielt und seit ich Party Down gesehen habe, besteht da selbstverständlich ein leichter Crush. Und @placetogo war’s dann, glaube ich, die mir den Film über Twitter ans Herz gelegt hat. Wie auch immer. Alles in allem kein großes Kino, aber immerhin recht unterhaltsam, flott inszeniert und schließlich spielt auch Tina Fey (Liz Lemon in „30 Rock“) als Lehrerin mit. Der schaue ich ja auch gern bei der Arbeit zu.

Identifikatorisch bin ich natürlich wieder über die Vaterrolle in den Film rein gekommen. Teenagerkomödien oder Ähnliches sehe ich mir inzwischen als Fortbildungsmaterial an. Und manchmal ist man ja auch selber ein bisschen wie der weltfremde, afrikanische Zoologe, der zurückgekehrt in die USA seiner Tochter eine merkwürdige neue Welt mit neuem Verhaltenscodex zumutet.

Autor: Tillmann Allmer

Hi, ich bin Tillmann, Digitalstratege und Papa aus Berlin. In diesem persönlichen Weblog protokolliere ich Alltägliches und was mich in der Onlinewelt interessiert und bewegt. Für Kurzupdates folge mir auf Twitter: @tristessedeluxe folgen

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