Von Straußberg nach Rüdersdorf.

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Schließlich das Wanderbuch nun angebrochen. Die 66-Seen-Tour rund um Berlin. Vielleicht wird es ja diesen Sommer was, das mal alles zu umlaufen. Abgesehen von den hübschen Seen, erwarte ich erschreckende Abgründe zwischen Großstadt und brandenburgischer Provinz.

Es ging heute schon gut los mit Glanzstücken des ostdeutschen Humors der Nachwendezeit: „Eisdiele … leck mich!“ sowie dem „Café …… Pause“.

Ein fragwürdiger Gänsezuchthof mit nagelneuer Videoüberwachung am Sichtschutzzaun. „Selbstschussanlage“ gedacht.

Mitten im Wald ein Auto mit sonnenstichigen, angetrunkenen Jugendlichen, die fragten, ob ich den Weg nach Ost-Berlin wüsste. Wusste ich. Die haben mir dann ein Lemmon-Bier geschenkt.

Rüdersdorf bei Berlin ist bekannt für seinen Tagebau und für Zementwerke, die in der Nachkriegszeit ungefiltert Dreck in die Luft pusteten. Vermutlich kam hier all der Zement her für Reichsautobahn, Nazi-Bunker und später die Plattenbauten. So sieht es da jetzt aus:

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Da draußen ist immer noch ziemlich Wilder Westen. Gedanklich bin ich nicht wirklich zur Ruhe gekommen.

Autor: Tillmann Allmer

Hi, ich bin Tillmann, Digitalstratege und Papa aus Berlin. In diesem persönlichen Weblog protokolliere ich Alltägliches und was mich in der Onlinewelt interessiert und bewegt. Für Kurzupdates folge mir auf Twitter: @tristessedeluxe folgen

3 Kommentare

  1. Rüdersdorf ist übrigens auch bekannt als Geburtsort eines nicht total unbekannten Twitterers und Pdocasters, der vom Kommentarformular in diesem Blog sehr verwirrt ist.

  2. Ich fand die Texteingabebox etwas schwer zu finden. Und das Formular hat sich meine Daten nicht gemerkt.

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