Obwohl…

… ich mit dem Dreck und den Scherben und all dem ranzigen Mist in Berlin ja gerade mit mir selbst hadere, ob das für meine Familie der richtige Ort für den Rest des Lebens ist – ich kenne keinen anderen Ort in Deutschland, der gleichermaßen eine passable Form von Diversität von Lebensstilen bietet, wie Berlin. Hamburg ist kulturell auch schon lange kein Welthafen mehr. München sind mir die Freiräume zu eingezirkelt, Frankfurt ist Flughafen und Banken und daher stets Transit. Vermutlich komme ich auch einfach nicht viel rum in der Welt.

Autor: Tillmann Allmer

Hi, ich bin Tillmann, Digitalstratege und Papa aus Berlin. In diesem persönlichen Weblog protokolliere ich Alltägliches und was mich in der Onlinewelt interessiert und bewegt. Für Kurzupdates folge mir auf Twitter: @tristessedeluxe folgen

7 Kommentare

  1. Mich stört an Berlin ein wenig, dass es keine Küche und keinen Humor hat. Ansonsten würde ich sagen, das einzige, was man braucht, ist eine interessante soziale Einbettung und Mobilität. In Düsseldorf oder Bielefeld kann man eben lernen, dass man sich nicht über die Stadt zu identifizieren braucht, in der man lebt. Das erleichtert einiges und man muss nicht zu so implodierenden Ausdrücken greifen wie „eine passable Form von Diversität von Lebensstilen“, die mehr über den Sprecher als über die Sache aussagen.

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