Film: Schilf – Alles was denkbar ist existiert, 2012

Alles was denkbar ist existiert, muss aber nicht zwangsläufig interessant sein.

Wenn Filmemacher nichts zu erzählen haben, machen sie gern „Alles-ist-nicht-wie-es-scheint“-Filme mit Trauminszenierungen oder ähnlichen Bewusstseinszuständen. Hier mal der Traum/Bewusstlosigkeit mit dem Thema Parallelwelten und Zeitreise verbunden. Schnell durchschaubar, dass alles nur ein Traum ist, daher ärgerlich. Umso ärgerlicher, weil ich solche Filme trotzdem immer zu Ende sehen muss, um zu wissen, ob das vielleicht alles tatsächlich nur ein Traum ist? Ich finde dann immer, solche Filme nehmen ihren Zuschauer nicht ernst, sondern tricksen einen gezielt und mit einem billigen Kunstgriff aus: „Haha, alles nur eine Traumfantasterei… Ätschi.“

Via: Mein Letterboxd Diary; Watched June 17, 2017 at 11:08PM

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