Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter

„Mit der Inszenierung eröffnete Christoph Marthaler im September die letzte Spielzeit an der Volksbühne unter der Intendanz von Frank Castorf, der im Sommer vom umstrittenen belgischen Museumsmann Chris Dercon abgelöst wird. In den Monaten vorher gab es viel Gezänk, ob Dercon der richtige Mann sei für diesen Job. Kritiker befürchten, er wolle die Volksbühne zur „Eventbude“ machen und die Bedeutung des festen Ensembles reduzieren. Natürlich klingt das alles nach, wenn Anna Viebrock einen patinierten Museumssaal auf die Bühne stellt, wenn die Darsteller luftpolsterfolienverpackt in großen Holzkisten auf die Bühne geschoben werden und wenn Irm Hermann, die mit Haltung und Handtäschchen in einer dieser Kisten sitzt, feststellt: „Ich hasse diese Wanderausstellungen.““

Quelle: Volksbühnen-Stück mit Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet – Kultur – Berliner Morgenpost

Das war vergangenen Sonntag ein schöner letzter Abend an der alten Volksbühne für mich, die mich in meiner Anfangzeit im Berlin der 1990er doch auch immer wieder sehr angezogen hat. Später dann die Kurzfilmfestival-Zeiten in der Volksbühne oder die eine oder andere Veranstaltung im Roten Salon. Ich bin gespannt was aus dem Haus wird.

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