Archiv für Leben

Ich finde …

… vor dem Hintergrund der aktuellen Mediendebatte zu Sexismus ist das Beste, was frauenbewegte Männer tun können, in jedem Männergespräch, das auch nur den Anschein macht, die Kurve ins Frauenverachtende zu nehmen, klar zu artikulieren, dass das gerade sexistische Scheiße ist. Denn: Klare Ansage höhlt den Stein.

Das habe ich mich früher viel öfter getraut. Dort wo mir die Freunde wichtig waren. In der letzten Zeit viel zu selten. Ich bin früher beispielsweise aus ganz angenehmen Kneipenrunden mit Freunden einfach weg gegangen, ohne auszutrinken, wenn einer am Tisch von seiner neuen Bettgeschichte erzählte und es dieses bestimmte Gschmäckle hatte. Noch viel früher, Mitte der 1990er in Berlin-Mitte, wir waren zu dritt, junge, naive Studierende nur, und schon beim dritten Bier platze mir die Hutschnur. Ich habe den beiden gesagt, dass diese Art von Gespräch nicht geht, bin mit dem Rad nach Hause gefahren, wie auf der Flucht. Mir war zum Kotzen, auch ohne gelernten Genderdiskurs. Mit einem davon wohnte ich in einer WG, beinahe Grund, die WG aufzulösen, es wurde folglich also noch gepflegt ausdiskutiert. Vermutlich war diese Bauchreaktion von mir damals der Grund, warum wir drei uns irgendwie immer noch wichtig sind. Die beiden haben sich geändert, oder naja, sie haben sich reflektiert.

Mittlerweile habe ich mich an Alltagssexismus in meinem Alltag gewöhnt und ich sage meistens nichts mehr. Dadurch bin ich Teil davon. Das möchte ich nicht.

Wir Menschen lernen voneinander. Wir müssen uns ständig neu eineichen. Wenn eine/r oder auch mal zwei.drei in diesen Runden nicht mitlachen (oder schweigen!), sondern laut aussprechen, warum das überhaupt nicht witzig ist, dann lachen sicher auch gleich zehn nicht mit und der blöde Arsch steht da.

Zusammenfassend: Viel zu selten. Ich möchte in Gesprächsrunden zukünftig immer sexistische Äußerungen problematisieren.

PS: Und vor der eigenen Tür kehren muss man immer auch, aber das ist eine andere Geschichte.

29. Januar 2013 von Tillmann Allmer
Kategorien: Gesellschaft, Internet & Social Media | Schlagwörter: , , , , | 13 Kommentare

Kein Alkohol. Die letzten 14 Tage.

Die kurze, selbst auferlegte Fastenzeit ist vorbei. Ich habe vier Wochen keinen Alkohol getrunken. Nach 14 Tagen hatte ich darüber schon einen Blogartikel geschrieben, der – für mich doch auch sehr überraschend – ziemlich viel blödsinniges und größtenteils sehr krudes Feedback auslöste (wurde drüben bei Falk Schreiber gut zusammengefasst). Die Kommentare kamen hauptsächlich von Leuten, die teilweise sehr vehement geltungsbedürftig, keinen Alkohol trinken und meine persönlichen Notizen in die unterschiedlichsten Richtungen interpretierten. Schnell wurde die Diagnose gestellt, ich sei süchtig. Und dass 14 Tage ja nun nichts seien und was ich mir denn herausnehme, mich so wichtig zu machen. Und dass ja übrigens alle Leute, die Alkohol trinken, ziemlich arme Würstchen sind.

So was ist sehr spannend! Durch so etwas kann man an eigener Haut erleben, wie das Mainstream-Internet in Deutschland so tickt. Und ich weiß, die Kommentatoren waren im Vergleich zu anderen Diskursen ja noch recht handzahm. Nun, egal. Was ich gleich als erstes loswerden möchte: Ihr nichtalkoholischen Wutbürger da draußen, ihr könnt mich nicht in Euren Reihen wähnen! Das Leben ist zu kurz, um es nicht auch durch traditionelle Kulturtechniken umfassend zu genießen. Rausch ist eine der ältesten Kulturtechniken unserer Spezies und gehört zum Leben einfach dazu. Die berechtigte Frage ist natürlich, in welchem Ausmaß?

Sucht? Kommt auf die Definition an. Körperliche Suchterscheinungen haben sich mir nicht gezeigt. Ja, 14 Tage (und jetzt vier Wochen) sind keine Zeit. Ja, es gibt Leute, die machen das regelmäßig über einen Zeitraum von sechs Monaten. Ja, gibt Leute, die ihre ganze verdammte Ernährung auf kosmische Bio-Strahlung umgestellt haben, und sagen damit überhaupt gar keine Probleme zu haben. Und ja, auch das mit der Bio-Strahlung beweist: es gibt tatsächlich viele arme Würstchen – mit und ohne Alkohol.

Das Universum ist eine wundervoll schillernde Seifenblase in der wir alle unsere Berechtigung haben und jeder machen darf, was er will. In diesem Weblog hier, dreht sich halt aber das verflixte Universum um mich. Und ich habe mal einfach nur aus so einer netten Idee heraus vier Wochen keinen Alkohol getrunken. Nicht mehr, nicht weniger.

Was hat mir nun diese kurze Enthaltsamkeit gebracht? Interessant an einigen Kommentaren war, dass sie mich noch stärker über meine Alkoholgewohnheiten nachdenken lassen haben. Dafür noch mal Danke. Super waren auch die diversen Gespräche mit Freunden und Bekannten auf Partys, an Theken, im Club, beim Mittagessen und im Chat. Auf ein, “und? Was machst du so?”, einfach mal, “och, ich trinke gerade keinen Alkohol”, antworten stellte sich mehrfach als ein geeigneter Türöffner für persönliche Gespräche heraus. Einige erzählten, dass sie schon sehr ähnliche Gedanken hatten, dass aber noch nie gemacht haben und das mein Blogeintrag dahingehend einen Nerv treffe. Oder andere erzählten einfach von ihren Phasen der Abstinenz. Wieder andere wollten sich nicht mit einer Spaßbremse abgeben. Oft drehte es sich um all die Gewohnheiten und all die Gelegenheiten, die es halt so gibt. Ich bekam persönliche Mails, die mich in der Sache bestärkten und freundschaftliche Tips gaben. Aber auf der Fährte war ich ja auch schon selber, zu überlegen, wo sich bei mir Automatismen eingespielt haben, die ich verändern möchte.

Ich halte für diesen Moment fest: Vor allem wichtig ist mir selber ein gedankenvollerer Umgang mit Alkohol. Nur weil Äpfel angeblich gesund sind, esse ich ja auch nicht immerzu Äpfel. Und nur weil Alkohol angeblich die Geselligkeit fördert und entspannt, muss ich ja nicht immer Alkohol trinken.

Mein neuestes Projekt: Nie wieder Rolltreppe und Fahrstuhl nutzen. Ich bin jetzt militanter Treppensteiger. Wer rastet, der rostet! Nein zur Rolltreppe! Hernieder mit dem Fahrstuhl!!!

Nieder mit den Rolltreppen!!!

29. Januar 2012 von Tillmann Allmer
Kategorien: Allgemein, Gesellschaft | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | 14 Kommentare

Kein Alkohol. Die ersten 14 Tage.

Dienstag, 27.12.2011
In der Nacht nach den Weihnachtsfeiertagen entschließe ich mich, keinen Alkohol mehr zu trinken. Zumindest für eine gewisse Zeit. Drei-Vier Wochen fasten vielleicht. Oder nennen wir es besser bewusste Abstinenz. Der erste Tag läuft super. Ich erzähle niemandem von meiner Entscheidung. Als ich zum Abendessen gefragt werde, ob Bier oder Wein, sage ich einfach, dass ich heute kein Alkohol trinken möchte und mache mir eine Saftschorle.

Mittwoch, 28.12.2011
Lange Zugreise mit den Kindern von Westdeutschland zurück nach Berlin. Nach all dem Koffergeschleppe und den Reisestrapazen an sich wäre eigentlich eine Flasche Bier am Abend auf dem Sofa nicht unangebracht. Mir fällt auf, wie viele vermeintlich gute Gelegenheiten es gibt.

Donnerstag, 29.12.2011
Habe meine Entscheidung, eine zeitlang auf Alkohol zu verzichten, immer noch nicht bekannt gegeben. Aber heute habe ich mein Coming Out. Während eines Smalltalks mit der Nachbarin auf dem Treppenabsatz, während sie uns ein Pony schenkt, kommen wir auf Silvester zu sprechen und was wir so planen und machen werden. Da erzähle ich auch, das ich Silvester und überhaupt ein paar Wochen nichts trinken werde und sie sagt, dass das ja durchaus auch mal Sinn macht, man dann auch viel ausgeruhter ist, es ja auch andauernd Gelegenheiten gibt und man ja so auch mal ganz bewusst mit der Gewohnheit bricht und dass das toll sei und ich alles richtig mache. Der letze Hinweis irritiert mich. Ich sage, “ach naja, man weiss ja nie, was richtig ist”. Dann widme ich mich den Rest des Nachmittags dem Pony. Abends dann nach einer Woche Weihnachten bei der Familie endlich wieder unter normale Menschen: erst zur 0. Spackeriade, dann eventuell noch beim Chaos Communication Congress vorbei. Ich halte mich an Kaffee, Mate und alkoholfreiem Bier fest. Dem einen oder anderem erzähle ich auf Nachfrage, dass ich jetzt mal keinen Alkohol trinke. Das gibt aber deswegen kaum Diskussion. Hat da ja jeder so seinen kritisch-individuellen Hacker-Lebenstil. Kann ja jeder machen wie er will. Doch eine Sache irritiert. Jemand, den ich vom Biertrinken mit Michi kenne, prophezeit eine lange Nacht, als er mich sieht. Vermutlich ist das nett oder gar anerkennend gemeint. Hadere mit Selbstbild und Fremdbild. Es wird eine Nacht, in der ich nüchtern nach Hause fahre und mich über die quatschigen Dialoge der betrunkenen Zehelndorfkinder im Nachtbus amüsiere.

Freitag, 30.12.2011
Irgendwas mit Saftschorle. Das kann so nicht weitergehen. Ich muss mich bei Gelegenheit mal um irgendwie interessantere nichtalkoholische Getränke kümmern.

Samstag, 31.12.2011
Silvester ohne Alkohol? Klar geht das! Na gut, ein Glas Sekt um Mitternacht zum Anstoßen, man ist ja kein Unmensch. Gespräch über Alkoholabstinenz am Tisch bekommt interessanten Spin. Alle erzählen, in welchen Situationen sie trinken, dass es viel zu viele Gelegenheiten und gesellschaftliche Rituale rund um Alkohol gibt und ja auch gerade, wenn man am Theater arbeitet.

Sonntag, 1.1.2012
Neujahr. Interessant zu merken, was von einem üblichen Kater übrig bleibt, wenn man zwar nüchtern, aber übermüdet ist. Einige angenehme Nachwirkungen einer langen Nacht, die ich dem Alkohol zugeschrieben hatte, liegen eigentlich an euphorisierter Müdigkeit. Das muss ich mir merken.

Montag, 2.1.2012
Erster Arbeitstag im neuen Jahr. Das Feierabendbier fehlt mir. Eine blöde Angewohnheit, die eher ein Automatismus ist. Um stattdessen in einen Feierabendmodus zu kommen, stehe ich 5 Minuten auf dem Balkon und atme mal durch.

Dienstag, 3.1.2012
Auf dem Rückweg von der Arbeit freue ich mich, dass ich nun 14 Tage keinen Alkohol getrunken habe. Auf dem Rad bereite ich in Gedanken schon einen lustigen Blogpost dazu vor. Als ich zu Hause den Computer anschalte und in den Kalender schaue, merke ich, dass ja erst eine Woche rum ist. Bin verwundert, warum mir das so lange vorkam.

Mittwoch, 4.1.2012
Kann kein alkoholfreies Bier mehr sehen.

Donnerstag, 5.1.2012
Überlege, ob ich eigentlich besser schlafe, seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke. Schwer zu sagen. Vielleicht bin ich ein klitzekleines bisschen weniger miesepetrig am Morgen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich einfach früher ins Bett gehe.

Freitag, 6.1.2012
Treffe einen Freund. Wir richten seinen neuen Rechner ein und trinken Tee. Es ist ein Leben auf der Überholspur.

Samstag, 7.1.2012
Es gibt zum Abendessen sehr leckeres Lammfleisch, zu dem eigentlich ein guter Rotwein perfekt wäre. Bin kurz davor, mir auch ein Glas einzuschenken, bin dann aber doch willensstark. Es ist merkwürdig: Sobald ich mich bewusst gegen den Alkohol entschieden habe, fokussieren sich mein Gedanken auf etwas anderes und das Verlangen ist weg. Reine Willens- und Kopfsache oder doch auch sanfte Sucht?

Sonntag, 8.1.2012
Michi schickt am Abend eine DM, ob Bier? Ach, ich hätte schon Lust, mit Michi ein Bier zu trinken. Das bleibt ja aber nie bei einem Bier, also gehe ich früh mit Comicbuch und Orangensaft ins Bett. Wecker klingelt versehentlich schon um 5 Uhr morgens. Lese Comic zu Ende, fühle mich sehr ausgeschlafen.

Montag, 9.1.2012
Werde am Abend – statt zum Webmontag – spontan zu einer “Weinprobe” im Martin Gropius Bau mitgenommen. Befürchte, dass eine Weinprobe ja nun der wirklich falscheste Ort ist, um Alkoholabstinenz zu üben. Denke aber auch, bei einer richtigen Weinprobe gibt es Näpfe, um den Wein auszuspucken. Wer sagt, dass ich bei meiner selbstgebauten Fastenzeit nicht kosten darf. Schmecken ja, aber nicht schlucken! Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Event um eine Finissage handelt, zu der unter anderem zwei Weine vom Großhandels-Sponsor der gefeierten Ausstellung gereicht werden. Keine Weinprobe, wie man sich das so vorstellt. Trinke ungefähr 2 Liter Apfelsaft. Beobachte Politiker und Kulturattachés beim Sponsorenweintrinken. Denke mir meinen Teil. Gehe zeitig nach Hause.

Dienstag, 10.1.2012
Nun sind also die ersten 14 Tage vergangen. Ich notiere mir hier ein paar persönliche Eindrücke, die vermutlich vollkommen banal oder normal sind. So normal, wie der (sanfte) Alkoholismus unsere gesamte Gesellschaft durchzieht. Ich glaube, es liegt weniger an den Freunden, mit denen man sich umgibt. Es ist vielschichtiger und es liegt an all den gesellschaftlichen Ritualen und letztendlich an unserer Kultur. Ich muss auch an einen Kumpel denken, der nach einem halben Jahr Indien zurückkam und auch keinen Alkohol mehr trank. Mir kam das damals fast undenkbar vor. Heute ist es für mich tatsächlich gar nicht so ein großer Verzicht. Es ist ein bewusster Perspektivwechsel und ich bin gespannt, ob da in den kommenden 14 Tagen noch weitere Erkenntnisse hinzu kommen.

11. Januar 2012 von Tillmann Allmer
Kategorien: Allgemein, Gesellschaft | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | 106 Kommentare

Statt eines Rückblicks …

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In obigem Bild hat mich meine Tochter porträtiert, wie ich in das vergangene Jahr zurückblicke, dabei jedoch vorwärts (in diese Richtung —> ) in das neue Jahr schreite.

Jahresrückblicke liegen mir nicht. Ich versuche ja an sich, in der Gegenwart zu leben und positiv in die Zukunft zu blicken (sic!). Gerade als “Bedenkenträger”, zu dem ich dieses Jahr gern von anderen hochstilisiert wurde, muss man ja viel detaillierter in die Zukunft blicken und Ausschau halten nach all den Steinen, die uns im Weg liegen könnten – in Projekten wie in der Liebe. Was ja aber beides eigentlich auch das Selbe ist. (Klick- und Leseempfehlung!).

Gute Vorsätze habe ich keine. Ich sehe das wie Calvin. ICH muss mich nicht ändern. Die Anderen müssen sich ändern! Kleiner Spass.

Es würde uns allen sicher gut tun, nicht immer alles so kompliziert zu machen. Mehr Handlung als Reaktion, das nehme ich mir zumindest bewusst vor. Ihr Lieben, vom “leidenden Leben”, irgendwo auf Facebook habe ich vorhin dieses Bild wegkopiert, dass eine gewisse Lebenshilfe gibt.

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(Quelle weiss ich nicht)

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2012. Lasst uns was draus machen. Nicht meckern, machen!

PS: Und alle sollten überhaupt mehr gute Filmklassiker schauen. Kann man nämlich auch was von lernen. Ein guter Start hierzu verbirgt sich hinter folgendem Link. 435 Free Movies Online: Great Classics, Indies, Noir, Westerns & More | Open Culture.

31. Dezember 2011 von Tillmann Allmer
Kategorien: Allgemein, Film, Filme online, Fotos | Schlagwörter: , , , , , , | 5 Kommentare

Film: The Tree of Life

Und dann hatten wir ja letzten Freitag den Cannes Palme Gewinnerfilm The Tree of Life gesehen, von dem ich nicht wusste, was ich davon halten möchte. Ich hatte den Film schon fast wieder vergessen, als ich heute auf dem Weg zur Arbeit im NSFW030-Podcast hörte, wie sich Tim und Holgi über Stan Kubrick streiten. Explizit verteidigt Tim 2001 – A Space Odyssee als großartigen Film, während Holgi nur entgegensetzt, der Film sei langweilig. Und irgendwo dann ja auch gelesen, dass “The Tree of Life” an “2001″ erinnere. Aber wie Tim da seine Analyse des Kubrik-Films runterimprovisiert und das tatsächlich gute Argumente für den Film und für Kubrik sind, fällt mir dann doch in Gedanken auf, wie blass The Tree of Life im Vergleich tatsächlich ist.

Nichtsdestotrotz ein interessanter Film, kann man sehen, sollte man im Kino sehen, große Leinwand und so. Aber langweiliger Kopfkram, also wach im Kopf sollte man schon sein. Große Werbebilder, Archetypen, Plateaux des menschlichen Daseins, Gottesdienst und Entstehungsgeschichte in einem Konglomarat aus Familienepos/ -Drama und naturwissenschaftlichem Infotainment. Der Makrokosmus und die Kernfamilie. Also alles ganz, ganz große Bögen, in den man sich schnell verlieren kann.

Aber genau das ist ja das Konzept des Tree of Life:

The concept of a tree of life as a many-branched tree illustrating the idea that all life on earth is related has been used in science, religion, philosophy, mythology, and other areas. A tree of life is variously;

1. a motif in various world theologies, mythologies, and philosophies;
2. a metaphor for the livelihood of the spirit.
3. a mystical concept alluding to the interconnectedness of all life on our planet; and
4. a metaphor for common descent in the evolutionary sense.

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The Tree of Life; USA, Indien 2011; Regie: Terrence Malick; gesehen am 24.6.2011 im Odeon.

29. Juni 2011 von Tillmann Allmer
Kategorien: Film, Filmtagebuch, Kinder | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | 2 Kommentare