6 Kommentare

    • Oh, der Abramovic-Film war eigentlich ganz unterhaltsam, fand ich. Eine HBO-Produktion – das sind ja erfahrungsgemäss ganz erfrischende Dokumentationen. Vorwerfen kann man dem Film eine Fokussierung auf Starkult bis hin zur Überinszenierung als Popikone.

      Gerade gestern sprach ich mit einer jungen Performancekünstlerin, die Abramovics Ausbeutung von jungen Künstlern für ihre Zwecke sehr kritisierte. Keine oder schlechte Bezahlung, aber im Lebenslauf kann man eine Zusammenarbeit mit Abramovic auflisten. Eine derart kritische Haltung nahm der Film nicht ein.

      • Ich kann den konkreten Fall nicht beurteilen, falls es den wirklich so gibt. Aber das sind Anwürfe, die man bei fast jedem Etabliertem einer Szene hören kann. Die sind immer gleich im Weg, besetzen Plätze oder Töpfe, beuten andere aus… Ich halte das für Emanzipationsschmerzen.

  1. Pingback: Berlinale 2013 | Pro2koll.de