Degrowth and MMT: A thought experiment

„Let’s start by clarifying what degrowth is trying to do. Degrowth has two parts: an ecology part and a social justice part. It seeks to (a) reduce excess resource and energy use (specifically in high-income nations) in order to bring the economy back into balance with the living world, and (b) to do so while at the same time reducing inequality and improving people’s access to the things they need to live long, healthy, flourishing lives. “

In den vergangen Wochen seit Mitte April hat mich die Lektüre der auf Medium veröffentlichten “Slowdown Papers” von Dan Hill begleitet:

Slowdown Papers

„The theme of these Slowdown Papers is to carefully observe and examine signals, and tentatively start weaving patterns together, without necessarily having an idea of what the entire tapestry will look like—but in the spirit of generating some alternative ways of thinking and doing, at least.“

– Dan Hill

Dan Hill ist Director of Strategic Design an der schwedischen Innovationsagentur Vinnova und lebt in Stockholm. Seine Slowdown Papers sind eine Reihe von Beobachtungen, Reflexionen und losen Extrapolationen, die auf den frühen Auswirkungen der Coronavirus-COVID-19-Pandemie vom März 2020 basieren. Dabei schreibt Dan Hill sehr persönlich, gedanklich weitläufig, manchmal sogar mäandernd. Insgesamt ergibt sich aber eine durchaus lesenswerte Sammlung von Reflexionen – angefangen bei den australischen Buschbränden, über die Coronavirus-Epidemie, die größere Herausforderung des Klimawandels bis hin zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Welt.

Was mir daran besonders gefällt ist, dass diese Art der systemischen Erörterung nicht vorgibt, eine Lösung für die Nach-Corona-Zeit zu haben. Auch lesen sich die Notizen angenehm losgelöst vom täglichen Glaskugellesen der Auswirkung von sich laufend ändernden Corona-Maßnahmen und dem politischen Reglerschieben wirtschaftlicher und sozialer Hilfsmaßnahmen.

Es ist eine Form der strategischen Erörterung, die weiß, dass wir (noch) nichts wissen und daher Antworten nicht möglich sind. Und damit ist es eine wichtige Bestandsaufnahme von Möglichkeiten (und Verpflichtungen), das System zu untersuchen, in dem wir leben, es zu versuchen zu verstehen und Optionen zur Veränderung in eine bessere Richtung aufzuzeigen.

BBC TV-Set “Quatermass and the Pit” (1958)

Derzeit sind ja alle andauernd in Videokonferenzen. Wer es leid ist, die eigenen Ikea-Regale oder den unordentlichen Kleiderschrank in die Arbeitswelt zu tragen oder einen originellen Gesprächsanlass sucht, findet hinter folgenden Links ein paar Anregungen für virtuelle Bildhintergründe zum Einsatz in Videokonferenzen. Der erste Link mit eher künstlerischen, abstrakten Hintergründen, hinter dem zweiten Link Fotos von alten TV-Sets der BBC. Da ist für jeden was dabei, um eine Duftnote der eigenen Individualität in die virtuelle Konferenz zu tragen.

Got Your Back

„An ever growing collection of virtual backdrops for use in video call apps. Expressions of optimism and art by the world’s best designers, illustrators, animators, photographers, filmmakers and…“

Empty sets of BBC TV

„Give your video calls a makeover, with this selection of over 100 empty sets from the BBC Archive. Who hasn’t wanted to host a pub quiz from the Queen Vic, conduct a job interview from the confines of…“

18 Lessons of Quarantine Urbanism

To what world will we reemerge after the distress and devastation of the COVID-19 pandemic? Calling for a geopolitics based on a deliberate plan for the coordination of the planet, design theorist and The Terraforming Program Director Benjamin H. Bratton looks at the underlying causes of the current crisis and identifies important lessons to be learned from it.

Bookmarked on May 03, 2020 at 01:32PM