26.5.

29.5.

Inkonsequenz ist ja mein zweiter Vorname. Erste Zahlung vom neuen, nachhaltigen Girokonto ist ein unnachhaltiges Familiendinner bei McDonald’s… und dabei 31 Quadratmeter Wald geschützt.
Es ist aber gleichsam auch wichtig, der nachkommenden Generation die Grundregeln demokratischer Gesellschaften ganz praktisch zu vermitteln (ich wurde überstimmt).

(Rasthof Linumer Bruch Nord)

15.5.

15.5.

Ist Aufschieberitis eigentlich vererbbar, frage ich mich, während der Drittklässler zornig entscheidet, dass er das fertige Plakat für sein erstes Referat nicht mit in die Schule nehmen wird, denn er weigert sich, seinen kleinen Vortrag vor der Klasse zu halten. Ich kenne das zu gut und muss an all die Mechaniken, Methoden und Belohnungen denken, die ich mir über all die Jahre angewöhnt habe. Ich kann ihm nur versichern, dass es irgendwann leichter wird, das Lampenfieber zu ertragen, es aber nie ganz verschwinden wird.

14.4.

14.4.

Graues Regenwetter. Sonntag im Schlafanzug. Damit die Kinder wenigstens ein bisschen an die Luft kommen, muss ich mir ein Draußenspiel ausdenken: wir machen einen Fotowalk. Jeder ist reihum dran zu sagen, wo wir lang gehen (z.B. vierter Abzweig rechts, dann hundert Schritte; oder Timer auf 3 Minuten und geradeaus laufen). Jeweils dort angekommen macht jeder ein Foto von etwas, was einem genau an dieser Stelle auffällt. Dann ist der nächste dran. Die Kinder waren Feuer und Flamme und konnten gar nicht schnell genug aus den Schlafanzügen in die Regenklamotten wechseln. Spannend, auf welche ganz anderen Details Kinderaugen achten.

(Kolonie Sonnenbad)